Hochwasser 2013

Bauarbeiten kommen zum Ende




von Pfarrerin Birkner-Kettenacker



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Während ich diesen Gruss an Sie schreibe, nähern sich die langwierigen Hochwassersanierungsarbeiten im Pfarrhaus langsam ihrem Ende. Wir sind sehr froh, dass wir bereits seit dem Elbhangfest wieder unseren Gemeindesaal, die Toiletten und vor allem unsere Gemeindeküche nutzen können. Zur Zeit sind wir noch dabei, den Bürocontainer auszuräumen und das Pfarramtsbüro im Gemeindehaus in Betrieb zu nehmen. Nach dieser monatelangen "Durststrecke" wird nun hoffentlich bald "Normalität" in unserer Gemeindearbeit eintreten?!


Keiner von uns hatte geahnt,  dass wir nur 11 Jahre nach dem sogenannten "Jahrhunderthochwasser" von 2002  erneut von so einer schlimmen Flutkatastrophe überrascht werden würden. Fünf Tage lang, von Dienstagmittag, dem 4. Juni, bis Sonnabendabend, dem 8. Juni 2013, standen unsere Hosterwitzer Schifferkirche „Maria am Wasser“ mit ihrem denkmalgeschützten Kirchhof, unser Gemeinde- und Pfarrhaus und unser Jugendzentrum über 1, 35 m unter und im Wasser und hatten wieder schweren Schaden genommen.

Dank schneller Hilfe unzähliger Gemeindeglieder und örtlicher Handwerksbetriebe konnten wir innerhalb eines Tages alles bewegliche Mobilar ausbauen und damit retten. Aber die Schäden an und in den Gebäuden waren doch viel schwerer, als ursprünglich angenommen, da das Wasser diesmal zwei Tage länger als 2002 in den Gebäuden gestanden hatte.  
Nach der mühsamen Schlammbeseitigung, Entfernung der Fußböden, Abhacken der Wände und dem Anbringen einer Horizontalsperre im Gemeinde- und Pfarrhaus sind nun unser Jugendzentrum und unser Gemeinde- und Pfarrhaus so nachhaltig „trocken gelegt“, dass wir Ende September auch mit der Innensanierung unserer Schifferkirche fortschreiten können. Deshalb werden wir vom September bis November unsere Gottesdienste wieder in die Pillnitzer Weinbergkirche "verlegen". Wenn alles nach Plan läuft, werden wir Dank so vieler mutmachender Hilfe und Unterstützung aus Ost und West unser Jugendzentrum bereits ab Mitte Dezember wieder einräumen und für die Gemeindekreise nutzen können. Unsere Schifferkirche kann provisorisch am Heiligabend für die Gottesdienste geöffnet werden. Und unsere Hoffnung ist, dass das Gemeinde- und Pfarrhaus ab Ostern 2014 für die Gemeindearbeit und die Pfarramtsverwaltung wieder nutzbar ist. Darüber sind wir sehr froh und dankbar.